CAFÉ GLOBUS
Einmal im Monat montags 15 – 17 Uhr im Jugendhaus Alte Promenade 26
Montag 23. Februar 2026: 15 – 17 Uhr
Montag 16. März 2026: 15 – 17 Uhr
Montag 20. April 2026: 15 – 17 Uhr
Jeder ist willkommen!
Weihnachten feiern wir immer alle zusammen
Der Einladung des Dinkelsbühler Helferkreises zu einer vorweihnachtlichen Feier folgten am Am 9.12.25 haben wir wieder zusammen in weihnachtlicher Hoffnung und Verbundheit gefeiert. Über hundertzwanzig Geflüchtete aus Dinkelsbühl und Schopfloch und kamen ins Pfarrzentrum St. Georg. Hier hatte auch die erste Weihnachtsfeier vor 10 Jahren stattgefunden als Geflüchtete im ehemaligen Kapuzinerkloster untergebracht worden waren. In Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden, der Stadt und vielen anderen Institutionen war damals die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe entstanden, aus der 2016 das erste hauptamtliche Beratungsteam und die Integrations-Mediathek im Jugendhaus hervorgingen. In der Stadt hatten von Anfang an viele zusammengeholfen. Und auch bei der Vorbereitung der Weihnachtsfeier packten viele mit an. Ehrenamtliche aus allen Arbeitsgruppen des Helferkreises hatten den großen Saal weihnachtlich geschmückt und das Kinderbetreuungsteam rund um Anja Bamlberger und Kerstin Kranz hatte 60 kleine Geschenkchen passend für die Altersgruppen gepackt und mit Namen versehen. Messner und Stadtrat Matthias Schreiber kümmerte sich um die Technik. Es gab ein großes Buffett, das mit jedem Gast wuchs, und Monika Rieß brachte immer neue frische Waffeln auf die Tische. Inzwischen bestens integrierte Geflüchtete übersetzten die Begrüßung (Monika Hoenen) in 5 Sprachen. Während sich die Erwachsenen lebhaft austauschten, konnten die Kleinen die beeindruckende Krippe im Goergsmünster besichtigen und anschließend nach Herzenslust basteln. Ein deutsch-ukrainischer „Spontanchor“ sang zur Begleitung von Pianist Tom Hiltner Weihnachtslieder. Die Familien aus über zehn Ländern der Welt waren sichtlich gerührt und froh über 3 Stunden, in denen nur Schönes passierte und nur freundliche Worte ausgetauscht wurden. Ehrenamtlichen wie Gäste genossen die feierliche und herzliiche Atmosphäre. Auch Vertreter des Stadtrates waren gekommen. Bürgermeister Piott schloss sich zusammen mit Pfrarrer Pollithy dem Weihnachtssingen an und OB Dr. Hammer würdigte mit einigen Worten das Miteinander und erinnerte an die Anfänge vor 10 Jahren. Höhepunkt war die Überreichung der kleinen Weihnachtsgeschenke an alle Kinder, die begeistert klatschten, als „Weihnachtsmann“ Jürgen Friedrich den Saal betrat und jedem Kind ein Geschenk überreichte. In vielen Gesprächen kam tiefe Dankbarkeit zum Ausdruck für die Hilfe beim Einstieg in die Schule oder Arbeit und auf dem Weg durch Aus- und Weiterbildung. Die Weihnachtsfeier war ein schöner Moment, um über Erfolge und Ziele, über gewonnene Freundschaftem und Perspektiven zu sprechen. Im Saal waren viele Berufe vertreten: Alten- und Krankenpfleger/innen, Ärztinnen, Handwerker, Produktionshelfer, Sprachlehrerinnen, Buchhalterinnen, Pädagoginnen, …. Eine Ärztin hatte kürzlich die Berufsanerkennung und eine Anstellung in einer Praxis bekommen. Das Schönste aber war, sich als Menschen in der Weihnachtshoffnung auf Frieden und Mitmenschlichkeit zu begegenen.
Die kurze Begrüßung wurde von Geflüchteten in 5 Sprachen vorgetragen:
„… In der dunkelsten und längsten Nacht voller Gewalt und Krieg geschieht in der heiligen Nacht ein Neuanfang: ein Kind wird in einer Krippe in einem armen Stall geboren. Dieses neue Leben leuchtet hell in der Nacht. Aus Liebe wächst ein neuer Anfang. Wir sind hier alle zusammen gekommen, weil wir uns als Menschen sehen – ganz egal, woher wir kommen oder welche Sprache wir sprechen. Wir alle lieben unsere Kinder und wir wünschen uns für unsere Kinder ein gutes Leben, Frieden und Freiheit. Darum helfen wir uns gegenseitig, wir hören uns zu, wir versuchen uns zu verstehen. Wir werden Freunde. Lasst uns heute unsere Hoffnung stärken und zusammen feiern.“







